Begleiten Sie uns in die Miyazawa Manufaktur ...
Der Korpus ist die Grundlage für ein gutes Instrument.
Unsere Flötenrohre werden zunächst auf eine Standardwandstärke von 0,40 mm gebracht. Sobald das Rohr die gewünschten Maße erreicht hat, werden die Tonlöcher vorgestanzt und anschließend entweder aus dem Rohr gezogen oder aufgelötet.
Bei gezogenen Tonlöchern werden die Tonlochkamine direkt aus dem Korpus der Querflöte herausgearbeitet. Flöten mit gezogenen Tonlöchern sprechen besonders schnell an und lassen sich leicht spielen.
Flöten mit aufgelöteten Tonlochkaminen bieten dagegen einen etwas höheren Spielwiderstand. Da mehr Energie benötigt wird, um das Material in Schwingung zu versetzen, entsteht ein besonders tragfähiger, voller und voluminöser Klang.
Da die Klangvorstellung jeder Flötistin und jedes Flötisten sehr individuell ist, bietet Miyazawa bereits beim Flötenrohr ein breites Spektrum an klanglichen und spieltechnischen Möglichkeiten.
Das Kopfstück ist die Seele einer jeden Querflöte.
Die Herstellung von Kopfstücken, welche durch vielfältige Modifikationsmöglichkeiten individuell an die Ansprüche der Flötist:innen angepasst werden können, ist uns ein wichtiges Anliegen.
Fünf Miyazawa Kopfstückvarianten bieten den Musiker:innen sehr viele variable Möglichkeiten. Die MZ-Modelle und die MX-Modelle werden zudem auch noch in unterschiedlichen Materialien gebaut, wodurch die Auswahl umfang- und facettenreich ist.
„Handmade ist für Miyazawa nicht nur eine Floskel.
Die traditionelle Flötenbaukunst mit modernen Fertigungstechniken zu kombinieren, ist unsere Passion.“
Christian Bach (Miyazawa Flutes Europe)
Das Auflöten der Stege und Säulchen erfordert höchste Konzentration und eine ruhige, erfahrene Hand.
Jeder Arbeitsschritt wird mit größter Sorgfalt ausgeführt, da bereits kleinste Ungenauigkeiten die spätere Mechanik und Optik der Querflöte beeinflussen können.
Zunächst werden einzelne Säulchen präzise auf die Stege gelötet, um die spätere Montage auf dem Korpus zu erleichtern. Anschließend werden diese Stege exakt ausgerichtet und dauerhaft auf das Rohr der Querflöte aufgelötet. Dabei kommt es auf absolute Präzision an: Nur perfekt ausgeführte Lötstellen garantieren Stabilität, Langlebigkeit und eine einwandfreie Funktion der Mechanik.
Unsaubere Arbeit könnte dazu führen, dass Lötstellen unter Belastung aufbrechen oder überschüssiges Lötzinn sichtbare, unerwünschte Spuren hinterlässt. Deshalb wird jeder einzelne Lötpunkt sorgfältig kontrolliert und bei Bedarf nachbearbeitet – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer technisch und optisch makellosen Miyazawa-Querflöte.
Endmontage und Qualitätsprüfung der Miyazawa Querflöte.
Die Endmontage und abschließende Prüfung einer Miyazawa Querflöte erfordern umfassende Fachkenntnis und langjährige Erfahrung im Flötenbau. Erst wenn alle Einzelelemente gefertigt und sorgfältig vorbereitet sind, wird das Instrument Schritt für Schritt mit sämtlichen Komponenten wie Korken, Polstern, Mechanikteilen ausgestattet.
In dieser Phase zeigt sich die Qualität der handwerklichen Arbeit besonders deutlich. Jede Querflöte wird präzise reguliert, um eine perfekt deckende Mechanik, exakt arbeitende Klappen und leichtgängige Achsen zu gewährleisten. Diese Feinjustierung ist entscheidend für eine zuverlässige Ansprache, eine saubere Intonation und höchsten Spielkomfort.
Im Anschluss durchläuft jedes Instrument eine umfassende Qualitätskontrolle, bei der Funktion, Dichtigkeit, Mechaniklauf und klangliche Eigenschaften sorgfältig überprüft werden. Nur wenn alle Anforderungen erfüllt sind, entspricht die Querflöte dem hohen Qualitätsstandard von Miyazawa.
So stellen wir sicher, dass die zukünftige Besitzerin oder der zukünftige Besitzer lange Freude an einem Instrument hat, das durch Präzision, Langlebigkeit und exzellente Spieleigenschaften überzeugt – ganz gleich, ob im Studium, im Orchester oder auf der Konzertbühne.